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Durantula Wing Enhancement MOD

Der Durantula Wing Enhancement MOD überarbeitet Teile des ToLiss-Flügels bei A319, A320 und A321: neue Geometrie für Klappen und Klappenschienen-Verkleidungen sowie einen Wingflex, der auf der eigenen Flügeldurchbiegung von X-Plane aufsetzt statt auf der Animation, die ToLiss mitbringt. Beide Teile sind unabhängig und lassen sich einzeln oder gemeinsam installieren.

Hintergrund

  • Mod-Entwickler: Durantula2405 (3D-Modellierung und Animation: Giorgi_Z4)
  • Installer-Entwickler: iy4vet
  • Mod-Download: forums.x-plane.org
  • Installer: github.com/iy4vet
  • Plattformen: Der Mod selbst besteht aus OBJ- und Texturdaten und ist plattformunabhängig; der Installer bringt native Binaries für Linux, macOS und Windows mit
  • Kompatibilität: X-Plane 12, ToLiss A319, A320 und A321
  • Lizenz: Mod als kostenloser Forum-Download, Installer unter GPL-3.0

Der Mod ist rein visuell — er ändert Geometrie, Texturen und Animationen, nicht die Systeme des Flugzeugs.

Funktionsumfang

  • Klappen: Ersetzt die Original-Klappen und Klappenschienen-Verkleidungen in den Flügel-OBJs durch neue Meshes mit eigenen Texturen. Bei CEO-Mustern wird zusätzlich die überflüssige Triebwerks-„Kit"-Geometrie entfernt, die sich mit den neuen Verkleidungen überschneidet: aus den Carda-Triebwerks-OBJs, falls installiert, sonst aus der Original-engines.obj
  • Wingflex: Ersetzt die ToLiss-eigenen Winglet-Flex-Animationen in den Flügel-, Glas-, Decal-, Beleuchtungs- und Partikel-OBJs durch die X-Plane-native wing_tip_deflection_deg-Animation und setzt die Flügel-Dämpfungswerte in der .acf
  • Paintkit: Ein optionales Set „New Wing Textures" liegt bei; die fertige Livery kommt von Hand in den liveries/-Ordner des Flugzeugs

Die beiden Teile hängen enger zusammen, als die getrennte Installation vermuten lässt: Das neue Klappen-Mesh ist flach modelliert und legt sich erst über die Wingflex-Animation an den Flügel an. Der Installer wählt deshalb das flexende Mesh, wenn der Wingflex mitinstalliert wird, und sonst das statische.

Mehrwert in der Flugsimulation

Klappen und Klappenschienen-Verkleidungen liegen im Anflug und nach der Landung genau dort, wohin der Blick geht, und die Originalgeometrie ist der gröbste Teil des ToLiss-Außenmodells. Die größere Änderung ist der Wingflex: Die native Durchbiegung von X-Plane reagiert auf Last und Turbulenz, statt eine feste Animation abzuspielen — der Flügel bewegt sich im ruppigen Anflug also anders als im ruhigen. Am Flugverhalten ändert keiner der beiden Teile etwas.

Installation

Download: forums.x-plane.org · Installer: GitHub Releases

Den Mod von Hand zu installieren bedeutet, OBJ-Dateien im Texteditor und die .acf im Plane Maker zu bearbeiten. Der Installer automatisiert all diese Eingriffe:

  1. Den Mod-Download entpacken — es entstehen Ordner mit den Namen Durantula_ToLiss_New_Flaps_*, Durantula_ToLiss_Wingflex_* sowie ein Handbuch.
  2. Diese Ordner und den Installer in den Flugzeugordner legen, neben die .acf-Datei. Von Hand wird nichts kopiert; der Installer holt sich OBJs und Texturen selbst aus den Mod-Ordnern. Mit --mod-dir lässt er sich auf einen anderen Ort verweisen.
  3. Den Installer aus diesem Ordner heraus starten. Er fragt Flugzeug und zu installierende Teile ab — und bei einem A319 oder A320 mit beiden Triebwerksfamilien zusätzlich das gewünschte Klappen-Mesh.

Die Triebwerksfamilie liest der Installer selbst aus der .acf. Er sucht nach Geometrie- und Animations-Inhalten statt nach Zeilennummern und funktioniert deshalb auch dann, wenn andere Mods — die Carda-Triebwerke oder ein Lighting-Mod — die Zeilennummerierung verschoben haben; mehrfaches Ausführen ist unbedenklich. Vor jeder Dateiänderung werden Backups als *.durantula.bak angelegt. Lässt sich die Original-Klappengeometrie nicht entfernen, bricht der Installer ab, statt die neuen Klappen darüberzulegen.

Linux: Native Installer-Binary

Es gibt native Linux-Binaries (install-durantula-linux-x64, auch ARM64). Mit chmod +x ausführbar machen und aus dem Flugzeugordner heraus starten, alternativ install_durantula.py direkt mit Python 3.10+ ausführen — ohne externe Abhängigkeiten. Beide akzeptieren --aircraft, --parts, --flaps-engine, --textures, --mod-dir und --aircraft-dir für eine vollständig nicht-interaktive Installation, was sich lohnt: Der Mod muss regelmäßig neu installiert werden.

Ein ToLiss-Update entfernt den Mod

Ein Update über den SkunkCraftsUpdater stellt die Originaldateien wieder her, der Installer muss danach jedes Mal erneut laufen. Wiederholte Läufe sind harmlos — der Installer erkennt bereits erledigte Arbeit und legt weder Objekte doppelt an noch löscht er zu viel Geometrie. Die Backups *.durantula.bak erlauben jederzeit eine Rückkehr zum Ausgangszustand; das Suffix ist mod-spezifisch und kollidiert deshalb nie mit den .bak-Dateien anderer Mods oder des SkunkCraftsUpdaters. Eine Deinstallationsfunktion gibt es nicht — der Weg zurück führt über diese Backups.

RealWings und der Durantula-Mod überschneiden sich

Beide Mods greifen auf dieselben Dateien zu, und RealWings entfernt die Original-Flügel-OBJs ganz aus der .acf — womit die Änderungen dieses Mods still wirkungslos werden. Darüber hinaus bearbeiten beide auch Decals.obj, die Beleuchtungs-OBJ und die Carda-Triebwerks-OBJs, und keiner der beiden Installer kennt den jeweils anderen — erkannt wird nur der Carda-Mod. Die beiden sind als Alternativen zu behandeln, nicht als Stapel.

Wer von RealWings kommt, spielt zuerst dessen *.bak-Backups zurück — insbesondere das der .acf. RealWings verschiebt die Carda-Triebwerkskoordinaten passend zum eigenen Flügel, und dieser Installer setzt sie nicht zurück.

Der Lighting-Mod kommt zuletzt

ToLiss Photon spielt eine Lichtvariante ein, die zu dem tatsächlich gezeichneten Flügel passt; sein Installer muss deshalb nach diesem laufen — und nach jedem weiteren Lauf noch einmal.

Quellen